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«Lokale Anbieter und Besucher», von Jeannette Vogel

Die zehnte Tischmesse hat gestern rund 700 Besucher angezogen. Lokale Unternehmen haben in der IWC-Arena die Gelegenheit genutzt, ihre Produkte und Dienst­leistungen zu präsentieren.

Regionale Anbieter treffen auf regionale Interessenten. Rund 700 Besucher kamen gestern an die zehnte Schaffhauser Tischmesse und Kontaktbörse, der Eintritt war kostenlos.

«Das Interesse der Unternehmen war so gross, dass wir sogar eine Warteliste geführt haben», teilte die Organisatorin des Anlasses, die Schaffhauser Wirtschaftsförderung, mit. 167 Aussteller aus allen Branchen fanden Platz in der IWC-Arena auf der Breite. Stadtpräsident Peter Neukomm zollte dem erfolgreichen Format der Messe, die erstmalig in der IWC-Arena stattfand, Respekt und Anerkennung: «Normalerweise gibt es hier sportliche Wettbewerbe, heute sind es unternehmerische Leistungen.»

Neue Firmen und Dienstleistungen kennenlernen, Kontakte knüpfen, Beziehungen vertiefen – das waren die am häufigsten genannten Ziele der Aussteller.

Erstmalig dabei war Claudia Wyss. Sie gründete das Feuerthaler Schrib­stübli im vergangenen Herbst. «Ich möchte unseren Bekanntheitsgrad ­erhöhen», sagte Wyss. Sie bietet einen Schreibservice für Private und Firmen an.

Maria Caterina Intonti war ebenfalls zum ersten Mal an der Tischmesse – allerdings als Besucherin. Die Juristin aus Italien ist auf Stellensuche: «Ich freue mich über diese einmalige Gelegenheit, so viele regionale Firmen an einem Ort kennenzulernen.»

«Ich wollte es auch einmal an der Tischmesse probieren», sagte Christa Butti von der Basadinger Schreinerei Butti. Die Firma verarbeitet einen ­speziellen Mineralwerkstoff, damit können etwa Duschtassen oder Wandverkleidungen fugenlos und in vielen Farben hergestellt werden. Sie habe schon diverse Gespräche geführt und Visitenkarten ausgetauscht, erzählte Butti.

Pizzaöfen nicht erlaubt

Die Schaffhauser Firma Die Taste war zusammen mit Amodesign zum zweiten Mal mit einem roten Klavier anstelle des obligaten Tisches dabei. Andrea Morgenthaler von Amodesign habe die Organisatorin des Anlasses einfach um eine Sondererlaubnis gefragt: «Es war ganz unproblematisch», sagt Morgenthaler. «Autos oder Ähn­liches gestatten wir aber nicht», sagte Projektleiter Marcus ­Cajacob von der Wirtschaftsförderung, «obwohl wir mehrfach angefragt worden sind.» Auch der Betrieb von Pizza- oder ­Racletteöfen sei nicht erlaubt, wohl aber der von Kaffeemaschinen.

Neue Dienstleistung des RAV

Nicht nur verschiedene Firmen, auch Behörden waren mit einem Tisch vor Ort. Vivian Biner vom regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Schaffhausen (RAV) stellte zusammen mit seinem Team eine neue Dienstleistung vor. AGSH ist ein Arbeitgeberservice, der innerhalb von 24 Stunden Personen vermittelt.

Mehrfach dabei war die Mac & Web GmbH, genau gezählt hat es Herbert Bührer nicht. Die vor 15 Jahren gegründete Schaffhauser Firma bietet unter anderem Support für Macs. «Wir wollen networken und neue Kontakte knüpfen», sagt Bührer.

Marco Valmici ist General Manager vom Sorell Hotel Rüden. Er dachte bei seiner ersten Teilnahme bereits an das Weihnachtsgeschäft: «Planen Sie jetzt Ihr Weihnachtsessen», sagte er zum Geschäftsführer eines Schaffhauser Transportunternehmens – die beiden tauschten Visitenkarten.

 


Neues Geschäft komibiniert Klaviere mit Computern

Presseartikel in den Schaffhauser Nachrichten vom 19. September 2015 >>

presse shn 20150919 th